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Für Kanzleien

Chatbot für Kanzleien

Wer einen Anwalt sucht, ruft selten nur eine Kanzlei an. Erreicht er niemanden, weil die Kanzlei gerade im Termin, bei Gericht oder im Feierabend ist, wandert das Mandat oft dorthin, wo zuerst jemand antwortet.

Ein Chatbot auf der Kanzlei-Website beantwortet die organisatorischen Fragen vor der Mandatierung und nimmt Anfragen mit Rechtsgebiet und Kontaktdaten auf, rund um die Uhr. Was er ausdrücklich nicht tut: Rechtsberatung erteilen. Beides steht auf dieser Seite.

Die Fragen vor der Mandatierung

Bevor jemand Mandant wird, will er ein paar einfache Dinge wissen, und für keines davon muss ein Anwalt ans Telefon.

Diese Antworten hinterlegen Sie einmal im Kundenportal. Der Bot antwortet daraus und nimmt am Ende das auf, was Sie wirklich brauchen: das Rechtsgebiet, eine kurze Beschreibung des Anliegens und die Erreichbarkeit für den Rückruf.

Warum der Bot keine Rechtsberatung erteilt

Der Bot ist so gebaut, dass er keine Fälle prüft, keine Erfolgsaussichten einschätzt und keine rechtlichen Empfehlungen gibt. Die Prüfung eines Einzelfalls gehört in die anwaltliche Beratung, nicht in ein Chatfenster. Fragt ein Besucher, ob seine Kündigung wirksam ist oder ob sich eine Klage lohnt, sagt der Bot offen, dass genau das im Gespräch mit dem Anwalt geklärt wird, und bietet an, die Anfrage aufzunehmen.

Für Sie ist das kein Nachteil, sondern der Sinn der Sache: Der Bot soll das Mandat nicht ersetzen, er soll es anbahnen. Eine automatische Einschätzung, die daneben liegt, wäre auf einer Kanzleiseite ein größeres Risiko als jede unbeantwortete Frage.

Er antwortet dabei ausschließlich aus dem Wissen, das Sie hinterlegen. Was dort nicht steht, beantwortet er nicht, statt zu raten. Was Sie zu Kosten sagen wollen, bestimmen Sie selbst: eine Spanne, ein Verweis auf die gesetzliche Vergütung oder gar keine Zahl.

Vertraulichkeit: was in den Chat gehört und was nicht

Ein Chat auf einer Website ist kein Mandatsgespräch und untersteht nicht der anwaltlichen Verschwiegenheit. Deshalb ist der Bot so gedacht, dass Besucher ihren Fall dort gar nicht ausbreiten müssen: Für die Anfrage genügen Rechtsgebiet, ein Satz zum Anliegen und die Rückrufnummer. Die Einzelheiten gehören in das vertrauliche Gespräch danach.

Für das, was Besucher dennoch schreiben, gelten die Zusagen aus unserer Datenschutzerklärung:

Welche Pflichten Sie als Betreiber selbst haben, etwa den Bot in der eigenen Datenschutzerklärung zu nennen, steht auf der Seite DSGVO und Chatbot.

Was im Portal ankommt

Statt einer Anrufliste mit Rückrufbitten sehen Sie im Kundenportal geklärte Anfragen: das Rechtsgebiet, das Anliegen in einem Satz, die Erreichbarkeit. Sie entscheiden vor dem Rückruf, wer sich in der Kanzlei kümmert, und ob überhaupt. Wie das Portal aussieht, zeigt die Vorführung mit Beispieldaten.

Dazu kommt die Liste der Fragen, auf die der Bot keine Antwort hatte. Nach zwei Wochen wissen Sie, was auf Ihrer Website fehlt, etwa die Angabe zur Rechtsschutzversicherung, nach der ständig gefragt wird.

Häufige Fragen aus Kanzleien

Erteilt der Bot Rechtsauskünfte?
Nein, dafür ist er nicht gebaut. Er beantwortet organisatorische Fragen aus dem hinterlegten Wissen, nimmt Anfragen für die Beratung auf und überlässt die Prüfung des Einzelfalls dem Anwalt.
Unterliegt der Chat der anwaltlichen Verschwiegenheit?
Nein, ein Website-Chat ist kein Mandatsgespräch. Der Bot ist deshalb so angelegt, dass für eine Anfrage Rechtsgebiet, ein Satz zum Anliegen und die Rückrufnummer genügen. Falldetails gehören in das vertrauliche Gespräch.
Wo werden die Gespräche gespeichert?
Auf einem Server in Deutschland. Gespräche und Kontaktdaten aus dem Chat werden spätestens nach 30 Tagen gelöscht, sofern nichts anderes vereinbart ist, und es wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO geschlossen.
Was sagt der Bot zu unseren Kosten?
Das bestimmen Sie. Sie können eine Spanne hinterlegen, auf die gesetzliche Vergütung verweisen oder festlegen, dass er zu Kosten nichts sagt und auf das Erstgespräch verweist. Er hält sich an das, was dasteht.

Was die Einrichtung für eine Kanzlei bedeutet

Der Bot kommt als eine Zeile Code in die bestehende Kanzlei-Website, ein Umbau ist nicht nötig. Klappt es nicht auf Anhieb, machen wir es online mit Ihnen zusammen.

Die eigentliche Arbeit ist das Aufschreiben der Antworten, und das sind die sechs Fragen von oben. Ab der Stufe Medium liest der Bot Ihre bestehenden Seiten selbst ein, dann korrigieren Sie nur noch, statt abzutippen.

Danach läuft er 14 Tage kostenlos auf Ihrer Seite. Mit Ihren echten Inhalten, auf Ihrer Website. Ohne Zahlungsdaten, ohne automatische Verlängerung. Wenn Sie nicht weitermachen wollen, sagen Sie einfach nichts.

Passt dazu

Sehen Sie den Bot mit den Abläufen Ihrer Kanzlei.

Schreiben Sie uns Ihre Rechtsgebiete und welche Fragen bei Ihnen ständig kommen. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden, persönlich.

Unverbindlich anfragen

Zuletzt geprüft: 2. September 2026