Ratgeber
Chatbot für die Website
Ein Chatbot für die Website ist ein Chatfenster in der Ecke Ihrer Seite. Besucher stellen dort ihre Frage in ganzen Sätzen und bekommen sofort eine Antwort, statt ein Formular auszufüllen und auf einen Rückruf zu warten.
Diese Seite erklärt, was so ein Bot leistet, welche Arten es gibt, was er kostet und woran Sie einen brauchbaren erkennen. Sie ist von einem Anbieter geschrieben, das steht hier offen, und deshalb steht auch drin, wann sich die Anschaffung nicht lohnt.
Was ein Chatbot auf einer Website eigentlich tut
Auf einer Firmenwebsite hat ein Chatbot genau eine Aufgabe: die Fragen zu beantworten, die Ihre Besucher sonst per Telefon oder Kontaktformular stellen würden. Das sind in fast jedem Betrieb dieselben fünf bis fünfzehn Fragen, jeden Tag neu.
- Er beantwortet wiederkehrende Fragen
- Preise, Leistungen, Öffnungszeiten, Lieferzeiten, Ablauf eines Auftrags. Alles, was auf Ihrer Website irgendwo steht, aber nicht dort, wo der Besucher gerade sucht.
- Er ist da, wenn Sie es nicht sind
- Anfragen kommen abends, sonntags und aus dem Urlaub. Wer um 21 Uhr keine Antwort bekommt, fragt beim Nächsten. Ein Bot antwortet, während der Besucher noch auf Ihrer Seite ist.
- Er macht aus einer Frage eine Anfrage
- Aus einem Besucher, der nur schaut, wird ein Name mit Telefonnummer und Anliegen. Das ist der Teil, an dem sich ein Chatbot tatsächlich rechnet.
- Er zeigt Ihnen, was Ihrer Website fehlt
- Die Fragen, an denen er scheitert, sind eine Liste dessen, was Ihre Kunden wissen wollen und bei Ihnen nicht finden. Kein anderes Werkzeug liefert diese Liste so nebenbei.
Drei Arten von Chatbots, und wann welche passt
Der Begriff Chatbot deckt drei Dinge ab, die technisch und im Aufwand wenig miteinander zu tun haben. Wer die drei durcheinanderbringt, vergleicht Preise, die nicht vergleichbar sind.
| Art | Wie er antwortet | Wann er passt |
|---|---|---|
| Klickmenü | Feste Knöpfe, feste Antworten. Wer etwas fragt, das nicht im Menü steht, kommt nicht weiter. | Bei sehr wenigen, immer gleichen Anliegen. Etwa: Öffnungszeiten, Anfahrt, Rückruf anfordern. |
| KI zum Selbermachen | Versteht ganze Sätze. Sie richten ihn selbst ein, pflegen ihn selbst und prüfen selbst, ob er Unsinn erzählt. | Wenn jemand im Betrieb Freude an solchen Werkzeugen hat und regelmäßig Zeit dafür. |
| Betreuter KI-Bot | Versteht ganze Sätze, antwortet aus Ihrem hinterlegten Wissen. Einrichtung, Betrieb und Datenschutz liegen beim Anbieter. | Wenn im Betrieb niemand Zeit hat, sich darum zu kümmern, und eine falsche Auskunft teuer wäre. |
Veradicta gehört in die dritte Zeile. Die Einordnung der ersten beiden ist unsere Einschätzung und keine Marktstudie.
Die ehrliche Abgrenzung: Für Betriebe, die ihren Bot selbst zusammenklicken und selbst betreuen wollen, gibt es günstigere Werkzeuge zum Selbermachen. Veradicta ist ein betreuter Dienst mit festem Monatspreis. Wer den Unterschied nicht braucht, zahlt bei uns für etwas, das er nicht nutzt.
Woran Sie einen brauchbaren Chatbot erkennen
Sechs Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen können. Sie kosten nichts und sortieren zuverlässiger als jede Funktionsliste.
- 1. Was macht er, wenn er etwas nicht weiß?
- Die wichtigste Frage überhaupt. Ein Bot, der auf jede Frage etwas antwortet, erfindet früher oder später einen Preis, und den halten Ihre Kunden für verbindlich. Die richtige Antwort ist: Er sagt, dass er es nicht weiß, und nennt den Weg zu Ihnen.
- 2. Woher nimmt er sein Wissen?
- Aus Ihren Angaben oder aus dem allgemeinen Wissen des Sprachmodells? Nur das Erste ist kontrollierbar. Lassen Sie sich zeigen, wo Sie eine Antwort ändern können und wie schnell die Änderung wirkt.
- 3. Sehen Sie, was er geantwortet hat?
- Ohne Einblick in die Gespräche wissen Sie nicht, ob er hilft oder schadet. Fragen Sie nach der Liste der Fragen, die er nicht beantworten konnte. Wer sie nicht hat, weiß selbst nicht, wo sein Bot steht.
- 4. Wo liegen die Daten, und wie lange?
- Server in der EU oder anderswo? Welche Löschfristen? Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO? Der ist Pflicht, sobald der Anbieter für Sie personenbezogene Daten verarbeitet, und kein Entgegenkommen.
- 5. Was kostet er wirklich?
- Fragen Sie nach der Einrichtungsgebühr, nach der Mindestlaufzeit und danach, was passiert, wenn das enthaltene Volumen aufgebraucht ist. Automatisches Nachberechnen ist die häufigste böse Überraschung.
- 6. Können Sie ihn vorher sehen?
- Nicht die Hochglanzdemo des Anbieters, sondern einen Bot mit Ihren eigenen Inhalten. Wer das nicht anbietet, hat einen Grund dafür.
Unsere Antworten auf diese sechs Fragen stehen ausführlich in den häufigen Fragen und beim Datenschutz.
Was ein Chatbot für die Website kostet
Bei Veradicta 129 Euro im Monat in der Stufe Small mit 150 Gesprächen und 329 Euro im Monat in der Stufe Medium mit 750 Gesprächen. Es wird keine Einrichtungsgebühr berechnet. Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit; eine Mindestlaufzeit besteht nicht.
Alle Beträge sind netto zuzüglich Umsatzsteuer, soweit sie anfällt. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmen. Die vollständige Aufstellung mit allen Leistungen steht auf der Preisseite.
Wie der Bot auf Ihre Website kommt
Über eine Zeile Code im Quelltext der bestehenden Website. Sie fügen sie einmal ein, danach erscheint das Chatfenster auf jeder Seite. Ihre Website wird dabei nicht verändert, nichts wird umgezogen, und Sie können den Bot jederzeit wieder entfernen, indem Sie die Zeile löschen.
Das funktioniert überall dort, wo sich eigener HTML-Code einfügen lässt, also unter anderem bei WordPress, Wix, Jimdo, Squarespace, Webflow und Shopify. Ein eigenes Plugin ist dafür nicht nötig.
Was danach Ihre Arbeit ist
Das Einfügen dauert Minuten, das Wissen kostet die Zeit. Sie hinterlegen in normalem Deutsch, was Ihre Besucher wissen sollen. Je genauer das ist, desto besser antwortet er. Danach reichen wenige Minuten in der Woche, um die offenen Fragen durchzusehen.
Genau dafür gibt es die Testphase von 14 Tagen: Der Bot läuft mit Ihren echten Inhalten auf Ihrer Seite, und Sie entscheiden an echten Gesprächen, ob es taugt. Mit Ihren echten Inhalten, auf Ihrer Website. Ohne Zahlungsdaten, ohne automatische Verlängerung. Wenn Sie nicht weitermachen wollen, sagen Sie einfach nichts.
Datenschutz, kurz gefasst
Ein Chatbot verarbeitet das, was Besucher hineinschreiben, und das sind regelmäßig personenbezogene Daten. Damit ist er ein Fall für die DSGVO, auch wenn Ihr Betrieb klein ist.
- Gespeichert wird auf einem Server in Deutschland.
- Das Chatfenster setzt keine Cookies, bei den Gesprächen werden keine IP-Adressen gespeichert.
- Gespräche und Kontaktdaten werden spätestens nach 30 Tagen gelöscht.
- Mit jedem Kunden wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO geschlossen.
- Im Chatfenster steht, dass hier eine KI antwortet. Das verlangt Art. 50 Abs. 1 der KI-Verordnung.
Was das im Einzelnen bedeutet, welche Rolle die Übermittlung in die USA spielt und welche Textbausteine Sie in Ihre eigene Datenschutzerklärung übernehmen, steht auf der Seite DSGVO und Chatbot.
Passt dazu
- PreiseDie drei Stufen mit allen enthaltenen Leistungen, Gesprächen und Vertragsbedingungen.
- DSGVO und ChatbotWas Sie rechtlich beachten müssen, und wie unser Bot damit umgeht.
- Häufige FragenÜber dreißig Fragen zu Funktion, Einbau, Preisen und Datenschutz.
- Terminanfragen automatisierenWie aus einer Frage im Chat eine Anfrage mit Terminwunsch wird.
Sehen Sie Ihren eigenen Bot, bevor Sie sich entscheiden.
Schreiben Sie uns, worum es in Ihrem Betrieb geht. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden, persönlich und nicht automatisch, und Sie bekommen einen Bot mit Ihren echten Inhalten zum Ausprobieren.
Unverbindlich anfragenZuletzt geprüft: 28. August 2026